Gruppenbild bei der Klausurtagung

Dr. Klaus Alföldi

Liebe Bürstädterinnen und Bürstädter,

mein Name ist Klaus Alföldi und ich wurde 1968 in Essen geboren. Seit 2006 lebe ich mit meiner Frau und unseren beiden Töchtern in Bürstadt. Wären wir Bürstädter GRÜNEN ein Fahrrad, dann würde ich mich als Tretlager („Motor“ eines Rads) sehen.

Ich bin seit Januar 2019 Mitglied bei den GRÜNEN. Schon während meines Chemiestudiums, das ich in Bochum begonnen hatte, wurde mir klar, wieviel Einfluss wir durch unsere Lebensweise auf unseren Planenten haben. Wir haben die Erde innerhalb von zirka einem Jahrhundert an den Rand des Kollapses gebracht. Diese dramatische Situation war einer der Gründe, wieso ich mich dazu entschieden habe, den GRÜNEN beizutreten. Auch war mir ein möglichst gutes gesellschaftliches Zusammenleben schon immer wichtig. Die politische Empathie, die dafür wichtig ist, habe ich bei den GRÜNEN gefunden.

Nach dem Vordiplom habe ich mein Studium in Heidelberg beendet. Hier lernte ich auch meine Frau kennen und lieben. Während der Promotion habe ich med.-techn. Laboratoriums Assistenten*innen unterrichtet. Das war für mich eine ganz neue Erfahrung und hat mir so viel Freude bereitet, dass ich noch während meiner Doktorarbeit eine weitere Ausbildung zum Berufsschullehrer begonnen habe. Seit 2005 bin ich Berufsschullehrer für Chemie und Physik an der Heinrich-Lanz-Schule in Mannheim.

Ich wollte und will dazu beitragen, dass Bürstadt „grüner und sozial gerechter wird“. Gemeinsam mit Uwe Koch bin ich seit Ende 2019 Ortsverbandsvorsitzender der GRÜNEN in Bürstadt. Als Ortsverbandsvorsitzender habe ich vor allem die Aufgabe, die politischen Ziele der Partei voranzubringen.

Als Lehrer liegt mir naturgemäß die Bildung sehr am Herzen. Viele Kinder verlieren täglich mindestens eine Stunde Lern- und Lebenszeit durch das Hin- und Herfahren, weil es in Bürstadt keine Gymnasiale Oberstufe gibt. Daher ist es mir wichtig, dass die Bürstädter Kinder die Möglichkeit bekommen auch hier das Abitur machen zu können.

Transparenz ist meiner Ansicht nach, ein bedeutender Aspekt von guter Politik. Nur sie kann verhindern, dass die teilweise folgenreichen Entscheidungen der Stadt intransparent und willkürlich erscheinen.

Radfahren ist in doppelter Hinsicht positiv für uns. Zum einen bewegen wir uns und zum anderen vermeiden wir Kohlenstoffdioxid. Dass wir Bürstädter gerne Radfahren, haben wir beim Stadtradeln gesehen. Zum Schluss hatten wir mit 61.127 km die Erde 1,5-mal umrundet und damit zirka 8 Tonnen Kohlenstoffdioxid eingespart. So sollte Bürstadt mit dem Rad auf Radwegen, Fahrradstraßen oder sonstigen, für Radfahrer gekennzeichneten Bereichen, ungehindert, sicher und komfortabel befahrbar sein. Daher möchte ich mich für eine bessere Radinfrastruktur in Bürstadt einsetzen.

Auch wir hier in Bürstadt müssen handeln, um den Klimawandel abzumildern. Die Forderung von uns GRÜNEN vor eineinhalb Jahren, in Bürstadt den Klimanotstand auszurufen, sollte ein klares Signal der Stadt sein. Es geht um uns, um unsere Heimat und unsere Zukunft für uns und unsere Kinder. Deshalb möchte ich mich für eine bessere Umweltpolitik in Bürstadt einsetzen.

Bleiben Sie gesund

Ihr

Klaus

⇐ Uwe MetznerAnastasia Lou Baierle ⇒

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