Selbst widerlegt!

Heute gleich noch einmal ein Leserbrief von mir der im Südhessen Morgen veröffentlicht wurde. Er ist die Antwort auf den Leserbrief von Straub die meinte „die Öko Partei schläft“.

Hier der Text im Original:

Sehen Sie Frau Straub, jetzt haben Sie Ihre Aussage „Die Öko Partei schläft“ selbst widerlegt. Wir haben nicht geschlafen, sondern nur nicht in ihrem Sinn gehandelt. Auch ihre neuerlichen Einschätzungen bezüglich unseres Handelns sind für mich  nicht relevant. Ich verantworte meine Entscheidungen mit meinem Gewissen und nicht mit ihren, und schon gar nicht mit den sogenannten Bürgerinteressen von der AfD. Da wir von 86,8 Prozent der Bürstädter Bürger nicht gewählt wurden kann ich locker mit anderen Meinungen umgehen. Muss ich sogar.

Wer den Anspruch erhebt die Interessen der Bürger zu vertreten, muss sich der demokratischen Wahl stellen und nicht in Leserbriefen oder Flyern schlaue Bauernweisheiten verbreiten. Ihre Einschätzungen teile ich alle nicht. Weder ihre Meinung zur Solarenergie, noch ihre Einschätzung was „grün“ sei, noch dass die Bürgerinteressen von der AfD besser vertreten würden, als von uns.

Nochmals der Hinweis, alles was in Bürstadt passiert wird von CDU/FDP beschlossen.

Sie arbeiten sich an der falschen Stelle ab.

 

Wenn Sie schon meinen politischen Schwerpunkt benennen, dann aber bitte richtig.

Ich bin Atomkraftgegner und erneuerbare Energien kommen erst an zweiter Stelle, danach mein Engagement gegen Rechts, als Beispiel möchte ich hier die Republikaner nennen. In der Lokalpolitik interessiert mich die Gehweg Situation in Bürstadt.

Meine Prinzenkappe habe ich mir verdient und ich trage sie gern und mit Stolz und wie sie richtigerweise schreiben: Sie steht mir gut!

Mit sonnigen Grüßen

Erhard Renz

Regionalmanagement: Barcamp Renewables in der SMA Solar Academy. Foto: Heiko Meyer

Fraktionsspitze der GRÜNEN besichtigt Umbauarbeiten zur Verkehrssicherheit

  Frau Hofmann und Herr Metzner begutachten die neue Querungshilfe.

Seit ein paar Wochen sind die Arbeiter dabei, die Zuwegung zur Pilzzuchtanlage im Norden von Bürstadt zu erneuern und zu erweitern. Bereits im September 2013 hatten die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine sinnvolle Querungshilfe der Kreisstraße gefordert. In der Vergangenheit kam es hier immer wieder zu Gefahrensituationen für Fußgängern und Radfahrern. Bei einem erlaubten Tempo 70 und zwei Fahrbahnen ist dies auch nicht verwunderlich.
Der Antrag wurde damals von der Verwaltung mit folgender Begründung abgelehnt: Durch den möglichen Bau einer Querungshilfe wird es zur Steigerung des Fußgänger- und Radverkehrs kommen, der zusammen mit dem gesteigerten Verkehr zur Biogasanlage, deutlich erhöhtes Konfliktpotential beinhaltet. Aus Sicht der Verkehrssicherheit kann der Bau einer Querungshilfe nicht empfohlen werden.
Die Mitglieder des Ortsbeirates Bobstadt verständigen sich dann aber darauf, dass weiterhin Klärung bezüglich der Realisierung einer Querungshilfe der Landesstraße besteht, eine weitere Beratung aber erst nach dem Vorliegen des Verkehrsgutachtens erfolgen soll.
Bezüglich der aktuell durchgeführten Maßnahmen im Bereich des Kreisels wurde in der letzten Ortsbeiratssitzung von der Bürgermeisterin mitgeteilt, dass die mehrfach in der Diskussion gestandene Querungshilfe nun auf Grund einer Vereinbarung zwischen der Stadt Bürstadt und HessenMobil realisiert wird.
Die Fraktionsspitze von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Frau Hofmann und Herr Metzner, begutachteten am Montag die fast fertiggestellte Maßnahme. Die gefundene Lösung entspricht unseren damaligen Vorstellungen. Wir freuen uns, dass der vor dreieinhalb Jahren gestellte Antrag jetzt zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit führen wird.

Das Für und Wider einer Baumschutzsatzung

Das Für und Wider einer Baumschutzsatzung

In den letzten Monaten wurden viele wegweisende Beschlüsse in der Stadt Bürstadt gefasst, die in der Öffentlichkeit zu diversen Leserbriefen und Unmutsäußerungen geführt haben. Politik ist jedoch meist kein entweder oder, sondern oftmals auch ein Kompromiss nach einem längeren Abwägungsprozess. Dies hat dazu geführt, dass wir von Bündnis 90/DIE GRÜNEN unter anderem auch einer evtl. Bebauung des Turnvater-Jahn-Platzes zugestimmt haben. Zugestimmt, weil wir eine Anlaufstelle für soziale Belange, wie sie von der Arbeiter Wohlfahrt (AWO) geplant ist, für sinnvoll und wichtig für unsere Stadt erachten. Dies vor dem Hintergrund, dass andere mögliche Standorte wie Oli II oder Burgunderstraße eine notwendige Bezuschussung verhindert hätten und dann das Projekt nicht finanziell realisierbar ist. Ein weiterhin mögliche Standort – Beethoven-Platz – ist noch im Gespräche, leider aber aufgrund der vermuteten Altlasten noch nicht machbar. Die notwendigen Untersuchungen hierzu müssen erst noch abgewartet werden. Sollte alles positiv verlaufen, könnte die schöne Zeder auf dem Turnvater-Jahn-Platz stehen bleiben. Wir halten aber generell eine Regelung für das Fällen von größeren Bäumen für richtig. Dies sollte jedoch nicht nur für öffentliche Flächen gelten. Daher halten wir es für sinnvoll über eine Baumschutzsatzung für Bürstadt in den städtischen Gremien zu beraten. Vor diesem Hintergrund haben wir bereits im Februar 2017 den Antrag gestellt über eine Baumschutzsatzung für Bürstadt zu befinden. Hiermit treten wir einen Abwägungsprozess ein. Ist eine solche Satzung für Bürstadt sinnvoll? Was muss alles daneben berücksichtigt werden? Wird eine solche Satzung von den Bürgern befürwortet? Ist es politisch von der Mehrheit im Stadtparlament gewollt? Im Abwägungsprozess sollen zunächst die Bürger und Experten im Runden Tisch Naturschutz zu Wort kommen.

Im Ausschuss wurde das Thema an den Agenda Tisch Naturschutz weitergegeben.